Monthly Archive for March, 2007

DINGS

DINGS
Das Universalwort.

Und ein Gefährliches. Denn hat man einmal angefangen, es in Sätzen einzubauen, hört man so schnell nicht mehr auf. Man kann fast jedes Wort mit DINGS substituieren; es lässt einen teils charmant, teils unbeholfen dastehen. Interessant ist, dass der Gesprächspartner oft genau weiß worum es geht, auch wenn das entscheidende Wort durch DINGS ersetzt wird. Leider kommt es hin und wieder vor, dass man -ob der Verwendung von DINGS- nicht verstanden wird. In diesem seltenen Fall muss man sich dann über die Formulierung dings machen… Gedanken.

Dings eben.

Today

“Today is gonna be the day that I gonna throw it back to you[...]“

Well, maybe tomorrow.
(Asshole)

Große Firmen

Große Firmen sind große Firmen. Und in Wirklichkeit extrem unflexibel.

Veränderungen sind mühsam, müssen erst von allen Entscheidungsträgern akzeptiert werden. Und natürlich weiß jeder wie man noch besser verändert: nach der Änderung von der Änderung der Verbesserung (usw.) des Vorschlags entsteht ein Kompromiss mit dem eigentlich keiner Leben will, aber alle müssen.

Variante 1:
Kommando zurück, es war eigentlich eh alles super, wie’s war. – Natürlich waren dann alle Anstrengungen bisher umsonst.

Variante 2:
Ist zwar jetzt nicht besser als vorher, aber anders. Irgendwann machen wir’s dann g’scheit.
Die (armen) Leute die diese Entscheidungen dann ausbaden müssen, werden natürlich nicht gefragt. Oder gefragt, aber nicht angehört. Oder angehört aber “…wurscht”.

Generell bekommt man oft das gefühl dass viele Leute viel reden, alle super-toll sind, und sich im Endeffekt nichts tut.

Schade. Es hätte ein schöner Tag werden können.